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Was der restaurativ tätige Zahnartzt von der Funktion wissen (und können) muss

09.02.2019 - 15.02.2019

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Hotel Post Ischgl

Dorfstr. 67, 6561 Ischgl, Österreich

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Kosten 1482 €
Preisangaben inkl. 19% MwSt.

Beschreibung

Ziel dieser praktischen Kursreihe sind Aufspürung, Behandlung und Vermeidung von funktionellen Störungen. Und das in einem praxisbewährten Konzept: einfach – schnell – sicher.

Auch heute noch sind viele Zahnverluste, Gelenk- und Muskelprobleme durch unerkannte und daher unbehandelte funktionelle Überlastungen (mit-)verursacht. Daher wird der Berücksichtigung funktioneller Gegebenheiten ein zunehmend großer Stellenwert beigemessen.

Teil A: CMD – ODER NICHT? IN JEDEM FALLE: KLINISCHE FUNKTIONSDiAGNOSTIK

Nicht nur bei manifesten Funktionsstörungen des craniomandibulären Systems, sondern vor jeder die Okklusion nachhaltig beeinflussenden Therapie ist zumindest eine orientierende klinische Funktionsanalyse zum Erkennen von Funktionsstörungen indiziert. Hierbei wird oft ein unnötig hoher Aufwand getrieben – dabei ist es oft ganz einfach. Vermeidung von Reinfällen: Wie schützt man sich vor Misserfolgen bei psychisch alterierten Patienten?

Teil B: INSTRUMENTELLE OKKLUSIONS- UND FUNKTIONSDIAGNOSTIK – WEGE ZUR THERAPIE

Sobald man einen Artikulator in die Hand nimmt, sind funktionelles Verständnis und akribische Vorgehensweise gefordert, um tatsächlich die okklusale Mundsituation simulieren zu können. Im Kurs werden insbesondere die Detailprobleme bei scheinbaren Routineaufgaben wie Modellherstellung und -montage gezeigt. Haupt-Thema ist das Anfertigen eines Zentrik-Registrates. Die Teilnehmer lernen, wie die Artikulatoreinstellung optimiert und wie anschließend eine orientierende Okklusionsanalyse durchgeführt wird, wobei Genauigkeitsfragen und sinnvolle Kontrollmöglichkeiten diskutiert werden.

Teil C: DIE LOGIK DER OKKLUSIONSSCHIENENTHERAPIE

Hier wird ein schlüssiges Entscheidungs- und Therapieschema vorgestellt, anhand dessen eine Aufbissschienentherapie indikationsgerecht durchgeführt werden kann. Insbesondere wird auf die Erweiterung der Therapie durch die „reziproke Führung“ bei UK-Schienen eingegangen. Darüber hinaus wird die zentrale Frage geklärt, wie anschließend das erzielte Ergebnis insbesondere bei einer Rekonstruktion übernommen und gesichert werden kann.

LERNINHALTE:

Teil A

  • Wie erkenne ich Funktionsstörungen bei unauffälligen Patienten?
  • Screeningtests
  • Klinische Befunderhebung anhand eines einfachen und zielführenden Schemas
  • Differenzierung von myogen und arthrogen bedingten Funktionsstörungen
  • Was tun bei Kiefergelenksknacken?
  • kausale vs. symptomatische Therapie
  • Interdisziplinärer Ansatz in der CMD-Behandlung – vernetzteZusammenarbeit mit Ärzten, Physiotherapeuten, Osteopathen
  • Wie vermeide ich Misserfolge bei psychisch alterierten Patienten

Teil B

  • Wann ist ein Zentrik-Registrat erforderlich, wann reicht ein „Biss“
  • OK-Modellmontage mit anatomischem (arbiträrem) Gesichtsbogen
  • Wie macht man ein Zentrik-Registrat?
  • Klinische Beurteilung der momentanen Zentrikfähigkeit
  • Montage des UK-Modells mit Zentrikregistrat
  • Protrusionsregistrat zur Ermittlung der Kondylenbahnneigung
  • Artikulatorprogrammierung mit Köpfchen
  • Orientierende Okklusionsanalyse

Teil C

  • Indikationen von Okklusionsschienen
  • Welche Schiene wofür?
  • Indikationsgerechte Gestaltung der statischen Okklusion undexzentrischen Führungen
  • Ober- vs. Unterkiefer: einfaches Entscheidungs-Schema
  • Genial für alle Fälle: Reziproke Führung bei UK-Schienen
  • Therapieschema bei CMD
  • physikalische und medikamentöse Therapie
  • Erkennen des Behandlungsendes
  • Das Schwierigste: Übergang von der Schiene zur definitivenVersorgung ohne Verlust der erzielten Kieferrelation
  • Checklisten, Praxistipps, Dokumentation, Formulare, Abrechnungshinweise

GASTVORTRÄGE (jeweils ca. 90 min) von:
Hans-Uwe Köhler: „Die Kommunikation mit dem Patienten“

Sascha Kötter (2. Vorsitzender der Gesellschaft für Statistik & Analyse im Gesundheitswesen e.V.):
„Der zeitgemäße Internetauftritt“ & „Seriöses Online-Marketing“

Jan Hollander (Leitung CAD/CAM Planmeca Vertriebs GmbH):
„Der digitale Work ow – Von der Abformung bis zur Bohrschablone“

Zum Praxiskurs

Die Kursgebühr versteht sich inkl. Tagungsverpflegung und Getränke

Preis €1.285 für DZR und/oder NWD Kunden, (Normalpreis €1.482)

Veranstalter

Fortbildung Zahnmedin
IFG – Internationale Fortbildungsgesellschaft mbH

Wohldstraße 22

23669 Timmendorfer Strand

Fax: (04503) 779944

Telefon: +49 (0) 4503 779933

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